Apulische Highlights: Die schönsten Burgen Apuliens

Das imperiale Apulien ist beeindruckend, denn es gibt über dreißig Burgen in der Region Apulien. Entstanden sind sie als Festungen zum Schutz vor feindlichen Angreifern und bis heute haben diese Gebäude nichts von ihrer Faszination verloren. Friedrich II liebte Apulien und verbrachte  hier sein ganzes Leben. 1250 ereilte ihn der Tod in Castel Fiorentino in Torremaggiore (Foggia). Kaiser Friedrich schätzte Apulien und gab jeder seiner Burgen eine eigene Rolle.

Die außergewöhnlichste von allen diesen Burgen ist Castel Del Monte, seit 1996 Weltkulturerbe, ein achteckiges, ganz besonderes Baukunstwerk, das mit geometrischen Formen, Licht und Schatten spielt.

Das Castel del Monte ziert seit 2001 die Rückseite der italienischen 1-Cent-Münzen. Das Castel del Monte gibt den Forschern bis heute Rätsel auf und selbst mit dem Heiligen Gral wurde die Burg bereits in Verbindung gebracht. Das Gebäude steckt voller Symbole und es wird spekuliert, dass es die Krone Apuliens symbolisch dargestellt hat, während andere Forscher vermuten, dass der oktagonalen Bauform arabische Baupläne als Vorbild dienten. Auch ist es nicht sicher, ob die Burg als Jagdschloss oder der Aufbewahrung des Staatsschatzes diente. Das Castel del Monte ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Ebenfalls in der Provinz Barletta Andria Trani, wenn man ins Landesinnere weiterfährt in Richtung der Adriaküste, so findet man direkt am Meer ein weiteres Baukunstwerk, die Burg von Trani, von der Teile im 16. Jahrhundert modernisiert wurden und andere Teile im 19. Jahrhundert. Die Normannenkirche San Nicola Pellegrino in Trani ist ebenfalls sehenswert.

Mit dem Bau der Stauferburg in Trani wurde 1233 begonnen und 1259 wurde dort die Hochzeit von Manfred, dem Sohn Friedrichs II., und Elena Comneno, der Tochter von Michael II. dem König der Epirer, gefeiert.

Unerwähnt darf zum Schluß auch das Normannisch-Schwäbische Kastell von Bari, der Hauptstadt Apuliens nicht bleiben. Das Kastell befindet sich im Herzen der Altstadt von Bari in der Nähe der Kathedrale. Auf römischen Fundamenten wurde von den Normannen mit dem Bau begonnen und Friedrich II ließ es zwiscen 1233 und 1240 weiter ausbauen und in neuem Glanz erstrahlen, wobei eher orientalische Stilelemente verwendet wurden als die Formen der Gotik des Abendlandes. Das Ergebnis ist eine Burg, die aus einer Wehranlage am Hafenbecken der Stadt Bari entstand und die unter den Bourbonen als Gefängnis verwendet wurde. Eine Brücke erlubt den Zugang zur Burg, die von einem Burggraben umgeben ist.

Die Faszination, die von Apuliens Burgen und Schlössern ausgeht, ist groß, um sie ranken sich viele Legenden. Sie beeindrucken Jahr für Jahr aufs Neue alleine schon aufgrund ihrer oft malerischen Lage am Meer unzählige Besucher und auch die mittelalterlichen Städtchen in der Umgebung haben einen unwiderstehlichen Charme. Begeben Sie sich doch auf eine kleine Zeitreise durch Apulien und besuchen Sie dabei die Burgen in Lucera, Bovino, Oria, Gioia del Colle, Taranto, Brindisi, Minervino di Puglia oder in Otranto.

Autor: Michele Lanave, Madama Wedding Planner www.madama.co.uk/ Bearbeitung der deutschen Version: Natalie Hörner

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